Ausstellungen
Ob aktuelle Präsentationen, virtuelle Formate oder archivierte Ausstellungsmeldungen – hier finden Sie einen Überblick über das vielfältige Ausstellungsangebot der UB.
Virtuelle Ausstellungen
Ergänzend zu zeitlich begrenzten Präsenzausstellungen können Forschungsergebnisse virtuell dauerhaft sichtbar gemacht und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
2025
Unbelastet? Die Münchner Osteuropaforschung in Kriegs- und Nachkriegszeit
München wurde in der Nachkriegszeit zu einem zentralen Standort der deutschen Osteuropaforschung. Er zeigte zahlreiche inhaltliche und personelle Kontinuitäten zur NS-Zeit, die bisher kaum aufgearbeitet wurden. Angesichts der politischen Relevanz der Osteuropaforschung vor und nach 1945 ist eine kritische Auseinandersetzung überfällig. Die Kontinuitäten stehen im Zentrum der von den Studierenden des Elitestudiengangs Osteuropastudien (LMU München und Universität Regensburg) entwickelten Ausstellung. Sie beleuchtet das Wirken der Forscherinnen und Forscher im Kontext ihrer Netzwerke, ihrer ideologischen Prägung und ihrer Rolle im Vernichtungskrieg und dem Kalten Krieg. Eine Ausstellung in Kooperation mit der Universität Regensburg, dem Elitenetzwerk Bayern und dem Studiengang Osteuropastudien. Mehr erfahren
2025
Möglichkeitssucher. Über die Entwicklung deutsch-jüdischer Kindermedien in den 1920er und 1930er Jahren
Kinder der Jahrhundertwende 1900 wurden in Deutschland in einer Zeit der Säkularisierung groß. Auch vielen jüdischen Kindern war ihr Glaube fremd. Lauter werdende antisemitische Stimmen machten es aber für viele Verfemte notwendig, sich bewusst mit ihren jüdischen Wurzeln auseinanderzusetzen. Eine lebendige jüdische Kinderkultur sollte helfen, Kindern spielerisch jüdische Traditionen näherzubringen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Perspektiven für ihre Zukunft aufzuzeigen. Die Ausstellung widmet sich den Fragen: Wer förderte die Entwicklung der Kindermedien? Welche Inhalte vermitteln sie? Wie wurden sie von jüdischen Kindern wahrgenommen? Mehr erfahren
2023
Ingolstadt Landshut München. Stationen einer 550-jährigen Bibliotheksgeschichte: Die Universitätsbibliothek der LMU München 1473 – 2023
2023 feiert die Universitätsbibliothek der LMU München ihr 550-jähriges Bestehen. Seit der Gründung 1473 haben viele Entwicklungen die Geschichte der Bibliothek der ältesten bayerischen Landesuniversität geprägt. Anhand von ausgewählten Exponaten wirft die Ausstellung exemplarisch den Blick auf die lange und ereignisreiche Historie der Universitätsbibliothek. So zeugen spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Kataloge von den Anfängen der Bibliothek der Artistenfakultät in Ingolstadt. Säkularisationsgüter und Anschaffungswünsche aus der Landshuter Zeit stehen für das schnelle Wachstum der Bibliothek zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Den Übergang nach München hin zur größten Universitätsbibliothek Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts symbolisieren Benutzungsordnungen, Buchführung und Vorlesungsmitschriften. Der NS-Zeit und der Zerstörung von Gebäude und Beständen im Zweiten Weltkrieg folgen alte und neue Bauprojekte, die den Bogen zur jüngsten Geschichte der Universitätsbibliothek spannen. Mehr erfahren