Historische Sammlungen

Die Universitätsbibliothek besitzt kostbare historische Bestände des Altbestands und im Universitätsarchiv, die der Wissenschaft und Forschung zur Verfügung stehen.

Digitale Sammlungen

Entdecken Sie unsere unikalen Bestände - jederzeit und weltweit zugänglich:

https://discover.ub.uni-muenchen.de/collection

Unsere historischen Sammlungen aus Altbestand und Universitätsarchiv

Lex Baiuvariorum, Ingolstädter Handschrift [800-825] (Cim. 100 11v)
Speculum Humanae Salvationis [1492] (Cim. 52)
Globussegmentkarte Martin Waldseemüller [1507] (Cim107_2)
Exlibris_Wiese
Autograph Ludwig I. 1848 (D-XIV-9)
Harrach-Monstranz Herzogliches Georgianum (Inv.Nr. 107)
Matrikelband
Professoren im Talar (Universitätsarchiv Kustodie)
Siegelbild des Kanzlersiegels (Kustodie, Siegel-Sammlung)
Alte Chirurgische Klinik München, großer Operationssaal (1921)
Biblia latina Anton Koberger, 1480, Nürnberg (2_Inc._lat._10)

Nutzung historischer Bestände

Der historische Bestand der Universitätsbibliothek kann für wissenschaftliche Zwecke und den akademischen Unterricht genutzt werden. Die Benutzung des physischen Altbestands bzw. der Archivalien findet ausschließlich im Lesesaal Historische Sammlungen im LMU-Hauptgebäude statt. Die Bereitstellung dauert für Medien des Referats Altes Buch 1 – 2 Tage, für Archivalien 3 – 4 Tage. Es gelten die Richtlinien zur Benutzung von Altbeständen und Archivalien.

Nutzung historischer Bestände
Spätmittelalterliche Handschrift (4° Cod.ms. 745, fol. 65v)

Wissen sichtbar machen: (virtuelle) Ausstellungen an der UB

Unsere Ausstellungen machen Forschung, Geschichte und Kultur erlebbar. In wechselnden Präsentationen - auch virtuell - zeigt die Universitätsbibliothek wertvolle Sammlungsstücke, aktuelle wissenschaftliche Themen und spannende Einblicke hinter die Kulissen des Bibliotheksbetriebs.

Ausstellungen
Eine Steinfigur hält ein Buch.

Lehre trifft Original: Kooperative Lehrformate

Die historischen Sammlungen bieten großes Potenzial für die forschungsnahe Lehre in unmittelbarer Nähe zum Studienalltag. In Kooperation mit Lehrenden entwickeln wir Lehrformate, in denen Studierende mit originalen Quellen arbeiten können. Wir unterstützen Sie bei der Konzeption, Materialauswahl und Durchführung.

Individuelle und in die Lehre integrierte Workshops

Unser Sammlungsauftrag

Die Universitätsbibliothek schützt und pflegt wertvolle historische Bestände. Das Universitätsarchiv bewahrt die Geschichte der Hochschule, während der Bereich Altes Buch einzigartige Buch- und Schriftkulturen sichert.

Bewahren für die Zukunft

Mit der Sicherung, Erschließung und Pflege wertvoller historischer Bestände leisten wir einen aktiven Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes und öffnen den Zugang durch konservatorische Maßnahmen, Digitalisierung und Ausstellungen.

Kiste mit Archivalien
Von Handschriften zu E-Books: Die UB im Wandel (Multimedia-Story)
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Virtuelles Schaufenster

Entdecken Sie hier Kuriositäten in unserem Bestand und Raritäten, die Sie nur an der UB der LMU finden!

  1. UAM, VA 006/5, Bd.1: Verwaltungsausschuß der Universität München, Amtstracht der Professoren
  2. Schatulle mit Universitätssiegeln (UAM, Kustodie-B)

1926

Festzug der Professoren durch die Münchener Innenstadt, anlässlich der Hundertjahrfeier der Verlegung der LMU nach München (1926)

Die allermeisten der würdigen Akademiker (unter ihnen keine Geringeren wie z.B. der Nobelpreisträger Wilhelm Wien) tragen einen Talar. Der Talar, ein langes mantelartiges Gewand, war im Mittelalter eine Tracht der Kleriker, kam über diese an die frühen Universitäten und hat daher als akademische Kleidung eine jahrhundertelange Tradition. 2026 jährt sich die Verlegung der LMU nach München zum 200. Male. Ob man dann auch wieder einen Zug der Professoren in ihren „Amtstrachten“ auf der nach ihrem Stifter benannten Straße, der Ludwigstraße bewundern kann? – Wir dürfen gespannt sein!

© UB LMU München

1472

Schatulle mit Universitätssiegeln

Im Jahr 1472 gründete Herzog Ludwig IX., der Reiche, die erste bayerische Landesuniversität, die „Hohe Schule” in Ingolstadt. Im Jahr 1800 verlegte Kurfürst Maximilian IV. Joseph (der spätere König Maximilian I. von Bayern) die Universität von Ingolstadt nach Landshut. Kurze Zeit später, im Jahre 1826, verlagerte König Ludwig I. sie nach München. Das Siegelbild der Universität, die Madonna mit dem Kind unter einem gotischen Baldachin, ist über die Jahrhunderte hinweg dasselbe geblieben. In einer Schatulle aus dem 19. Jahrhundert (UAM, Kustodie-B) bewahrt das Uniarchiv die ältesten Universitätssiegel auf.

© UB der LMU München
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